Rezept von Wenderoth | Kulinarik. Kochschule. Catering.

Im Laufe der Zeit lernen wir Köche ja die tollsten Menschen kennen – noch schöner, wenn sie aus aller Welt kommen. So nimmt man irgendwie irgendwo irgendwas immer mit. Auf diesem Weg kam ich an dieses Pizzateigrezept, das mir ein lieber Sizilianer mal auf ein Blatt Küchenrolle gekrakelt hat. Es hat ihn gestört, dass wir „Nicht-Italiener“ immer so einen labbrigen, hefelastigen Teig produzieren.

Inzwischen hat sich dieses Rezept hundertfach bewährt! Der Teig hat so eine schöne Konsistenz, dass ich ihn für Pizzabrötchen hernehme, würzige Teigzöpfe daraus mache oder beliebige Zutaten wie RöstzwiebelnOlivenTomatenflocken hinzufüge und schnelle Brotfladen backe.

WAS WIR BRAUCHEN?

Für zwei Pizzen á ca. 24cm Durchmesser benötigen wir

  • 275 g Pizzamehl
  • 20 g Hefe
  • 125 ml handwarmes Wasser
  • 2 TL flüssiger Blütenhonig
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 40 g Mehl für die Arbeitsfläche

WAS WIR DAMIT MACHEN?

  1. Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen
  2. Hefe reinbröckeln und das Wasser zugießen
  3. Honig in die Mulde geben und alles vermengen
  4. Salz und Olivenöl dazugeben und die Masse zu einem glatten Teig kneten
  5. Teig zurück in die Schüssel geben, mit Mehl bestäuben und mit einem Tuch abdecken
  6. ca. 40 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen

Den Teig dann in die gewünschte Form geben und nach Belieben belegen. Im Backofen braucht die Pizza dann bei ca. 230°C 7 Minuten – wobei diese Angabe immer vom Ofen abhängt… Tasten Sie sich an Ihre perfekte Pizza heran!

WAS KANN DER TEIG NOCH?

Pizzabrötchen: einfach den Teig mit beliebigen Gewürzen aufmotzen, in kleine Kugeln formen und backen.
Zwiebelbrot: Röstzwiebeln in den Teig geben, „Schlangen“ formen und zu einem Zopf formen. Perfekt zum Steak!
Olivenbrot: gehackte Oliven und frische Kräuter in den Teig und zu etwas dickeren Fladen formen, backen, fertig.

Der Phantasie ist da keine Grenze gesetzt.